


Der Verein Painted Block e.V. hat sich 2019 aus der Soli-Tattoo Veranstaltung Tätowieren gegen Rechts gegründet.
Alle im Kollektiv machen das Ganze ehrenamtlich und wir verstehen uns als konsequente Antifaschist:innen. Als Veranstaltende sehen wir
unsere Verantwortung, Personen einen Schutzraum zu bieten, in dem auch wir unsere Positionen und Verhaltensweisen immer wieder hinterfragen
und aufarbeiten müssen.
Im Zuge dessen behalten wir uns jederzeit vor, Personen des Geländes zu verweisen. Wir werden außerdem mit niemandem diskutieren,
der unbegründet Stress anfängt oder diskriminierende, religiös-fanatistische oder nationalistische Interessen vertritt.
Sonst sind wir immer gerne bereit, konstruktiven Austausch zu führen und andere Perspektive einzunehmen, wobei jede Art von
Feedback, Kritik, Wünsche oder Erwartungen willkommen sind.
Die Pain(t) for Justice ist eine seit 2019 jährlich stattfindende Veranstaltung, deren Einnahmen an eine bis drei von uns ausgewählte
Organisationen gespendet werden. Wir unterstützen explizit auch Initiativen, Organisationen, Einzelpersonen oder Projekte, die nicht
gemeinnützig sind oder anderweitig gesellschaftlich gefördert werden.
Sie hat die Form einer Tattoo-Convention mit zusätzlicher Kunstausstellung, vor Ort anwesenden Initiativen und Kunstschaffenden,
Piercer:innen, Friseur:innen, Lesungen und Workshops. In der Vergangenheit war es uns möglich mit diesem Konzept an einem Tag mehrere
tausend Euro einzunehmen, die gespendet werden konnten.
Wen wir bereits mit der Pain(t) for Justice unterstützt haben, erfahrt ihr fortlaufend.
Mit der Pain(t) for Justice haben wir bereits zahlreiche Organisationen unterstützen können. Hier ist ein kleiner Überblick über die Zahlen:
Pain(t) for Justice November 2025:
Cadus (Katastrophenhilfe), NABU (Naturschutz) jeweils 1755€.
Pain(t) for Justice Juli 2025:
Incito (Anarchistischer Buchladen), Sonti (Solidarische Kasse für trans* Personen), Hellhound Foundation (Tierschutz) jeweils 2200€.
Pain(t) for Justice 2024:
Rosa Linde (Queere Beratung), St. Pauli Rollstuhlerlebnisreisen, Ärzte ohne Grenzen jeweils 1800€.
Pain(t) for Justice 2022:
Kurdische Rote Halbmond (Heyva Sor) 4000€.
Besser als Klatschen 2020:
Arztmobil Hamburg 2200€.
Pain(t) for Justice 2019:
die tierbefreier:innen, Women in Exile (Initiative geflüchteter Frauen in Deutschland) jeweils 3000€.
Tätowieren gegen Rechts 2019:
Sea Watch e.V 4060€.
Die Gewinne, insgesamt 6600€, der P4J 2025 gingen an Incito, Hellhound Foundation und die Solidarkasse Sonti.
Die Gewinne von insgesamt 5400€ der P4J 2024 gingen an Ärzte ohne Grenzen, Rosa Linde e.V. und St. Pauli Rollstuhlerlebnisreisen.
Die Gewinne der P4J 2022 in Höhe von 4000€ gingen an Heyva Sor (Kurdischer Roter Mond e.V.)
Die Gewinne der P4J 2019 gingen an die tierbefreier:innen, Women in Exile sowie ein Kollektiv, dessen Aktionen wir heute kritisch sehen und nicht reproduzieren möchten. Insgesamt wurden 9000€ überwiesen.
Hier könnt ihr euch einen tollen After-Movie der Veranstaltung von unserem Genossen Schraibfela anschauen.
Wegen Corona veranstalteten wir diese online Soli-Kunstversteigerung, deren Einnahmen ans Arztmobil Hamburg gingen. Insgesamt wurden 2200€ gesammelt.
Die Gewinne von 'Tätowieren gegen Rechts' 2019 in Höhe von 4060€ gingen an Sea Watch e.V.
Der Verein steht für Offenheit, Kreativität und Gemeinschaftssinn und zeigt, wie auch ohne Steuervorteile und offizielles Label
Hilfe geleistet werden kann. In Form einer Tattooconvention werden Spenden gesammelt und diese weitergegeben, auch an nicht gemeinnützige
Vereine und Organisationen (z.B. Asmara’s World, Incito).
Wir laden Tätowierende, Piercer:innen, Künstler:innen und unterschiedliche Initiativen zu unserer Veranstaltung ein. Alternativ können
sie sich bei uns melden und einen Stand anfragen. In der Regel begleiten wir die Suche nach Mitstreiter:innen über unsere Social Media Kanäle.
Der Verein kommt für Material (Zewa, Müllbeutel, Frischhaltefolie), Tisch-Bank-Garnituren (keine Tattooliegen oÄ!) und Verpflegung auf.
Als Veranstaltungsort hat sich das Gängeviertel über die Jahre etabliert, wobei wir immer wieder ausprobieren, welche Raumkombinationen
am besten funktionieren und erreichbar sind. Perspektivisch können wir uns auch andere Räume (oder sogar Städte) vorstellen – meldet
euch gerne mit Hinweisen oder Ideen bei uns!
Ihr könnt uns eine Anfrage per Mail schicken. Dann teilen wir die Informationen zum Veranstaltungstag wie Datum, Uhrzeit, Ablauf,
mit euch und schicken euch ein Anmeldeformular. Für Werbezwecke (Poster und Social Media) ist es wünschenswert, wenn ihr ein paar
eurer Motive und ein Selbstporträt bei uns einreicht.
Vor Ort legt ihr die Preise für die Motive selbst fest, sammelt das Geld bis Veranstaltungsende und rechnet anschließend mit
unserer Finanzperson ab. Wir können Künstler:innen für die Einnahmen keine Spendenbescheinigung ausstellen, nur die Quittung für
die Summe. Vom erwirtschafteten Betrag zieht ihr selbst eure Ausgaben (wie Material- oder Anfahrtskosten) ab und gebt uns den Betrag,
der in den Spendentopf soll.
Bei Hinweisen zu Fehlverhalten, problematischen Vorfällen oder sonstigen Anliegen, die eure Partizipation verhindern könnten,
wendet euch gerne an uns. Wir haben Awareness-erfahrene Personen im Team und möchten für euch da sein.
Painted Block e.V. ist ein eingetragener Verein, der sich für soziale Zwecke einsetzt. Da er die Voraussetzungen für eine
Gemeinnützigkeit nicht erfüllt, erhält er keine Steuerbefreiungen oder Ermäßigungen. Grundsätzlich sind Vereine steuerpflichtig.
Wir verrechnen die maximale Steuerlast, die den Verein jährlich erwarten könnte, mit den Einnahmen der Veranstaltungen.
Entsprechend ist der Betrag, den wir weiterreichen, oftmals kleiner als der Veranstaltungsumsatz. Sollte die Steuerlast nach
Klärung mit dem Finanzamt geringer sein als erwartet, nutzen wir den Restbetrag zur Vorfinanzierung des Folgejahres, aufkommende
Veranstaltungskosten oder das nächste Spendenziel. Falls ihr uns bei den Kosten aushelfen wollt, dann überweist uns gerne eine
Spende auf unser Vereinskonto.
Painted Block e.V. kann die formalen Voraussetzungen dieses Status nicht vollständig erfüllen. Unsere Aktivität besteht tatsächlich
einfach darin, Geld weiter zu geben – wir haben keine weiteren Aktivitäten, die dem Vereinszweck dienen würden. Beide dieser Kriterien
müssen aber erfüllt werden, damit wir eine Gemeinnützigkeit anerkannt bekämen. Darum wurden wir vom Hamburger Finanzamt abgelehnt.
Als gemeinnütziger Verein kann ausschließlich an gemeinnützige Vereine gespendet werden. Genau deshalb sind wir auch fein damit
selbst nicht gemeinnützig zu sein: Damit wir unabhängig vom gesellschaftlichen Klima, dem Druck politischer Parteien und einem dem
Finanzamt liebsamen Vereinsziel Unterstützung leisten können. Ein gutes Beispiel ist der VVN-BdA, der 2019 für zwei Jahre seine
Gemeinnützigkeit verlor und kurz vor dem Aus stand.
Ebenso ist zu bedenken: falls wir die Gemeinnützigkeit bekommen würden und uns diese wieder aberkannt würde, müssten wir mit
Nachzahlungen rechnen, die wir nicht stemmen könnten. Das würde eine Auflösung des Vereins bedeuten. Für diesen Fall der Auflösung
haben wir uns entschieden, dass die restlichen Kontobeträge an die Rote Hilfe e.V. gehen sollen. Wir machen die Vereinsarbeit
allesamt ehrenamtlich und in unserer Freizeit. Eine Gemeinnützigkeit würde auch einen höheren bürokratischen Aufwand bedeuten,
den wir kapazitätenmäßig nicht stemmen können.
Unsere jährlichen Fixkosten (wie Raum-/Garniturmiete, Materialaufwendungen und Steuerberatung)
steigen fortlaufend, welche wir privat vorleisten, um die Veranstaltung zu ermöglichen.
Mit den Veranstaltungseinnahmen versuchen wir diese Kosten weitestgehend auszugleichen.
Dennoch kann dieses Prinzip zu Frustration und unausgewogenen Verantwortlichkeiten innerhalb
unserer Struktur führen. Daher freut sich unser Bankkonto immer über kleine Zuwendungen.
Damit wir auch in Zukunft unser Programm erweitern und ausbauen können, um noch mehr Zugänge
und Möglichkeiten zur Teilhabe umzusetzen!
IBAN:
DE41
2005
0550
1505
6508
51
Empfänger: Painted Block e.V.
Bank: Sparkasse Hamburg
Ihr könnt Kunstarbeiten, Fotografien oder (Fehl-)Drucke für unsere Kunstausstellung
bei uns abgeben. Die Verkaufspreise legt ihr selbst fest.
Wir suchen immer helfende Hände an den Veranstaltungstagen – ob Auf-/Abbau, Essensausgabe oder als Springer:in.